Vergleichen lohnt sich! - Warum man jetzt noch die Kfz-Versicherung wechseln sollte

Bis zum 30. November können sich Autofahrer noch für einen neuen Anbieter entscheiden. Oft lohnt sich dieser Wechsel. Allerdings suggerieren einige Vergleichsportale eine Objektivität, die es so nicht gibt.

Bei der Autoversicherung kann man auch in diesem Jahr sehr viel Geld sparen. Dafür wird meist ein Wechsel des Anbieters notwendig. Möglich ist dies regulär bei den meisten Policen noch bis zum 30. November. Wer eine Beitragserhöhung erhält, kann oft über diese Frist hinaus aussteigen. Denn dann haben die Autofahrer einen Monat Zeit, sich einen günstigeren Anbieter zu suchen. Absolute Billigangebote sollte man meiden. Eine bestimmte Grundleistung ist wichtig.

Viel Ärger gibt es rund um Vergleichsportale, die etliche Versicherungstarife auf einen Streich darstellen. Was für die Kunden komfortabel ist, ärgert die klassischen Vermittler. Sie verlieren immer mehr Kunden an Check24 und Verivox, die beiden einzigen Vergleichsportale, die in der Autoversicherung noch eine Bedeutung haben. Die Portale sind ebenfalls Versicherungsvermittler. Sie haben rechtlich den Status des Versicherungsmaklers. Für jede abgeschlossene Police, zahlen daher die Assekuranzen eine Provision. Die Vergleichsportale sind somit Wirtschaftsunternehmen und keine wertfreien Verbraucherschützer. Sie stellen daher nur die Versicherer umfassend dar, die ihnen Provisionen zahlen. Einen vollkommenen Marktüberblick dürfen die Kunden nicht erwarten. So fehlt beispielsweise die HUK-Coburg, weil die Portale ihr zu teuer sind und die LVM Münster, weil sie nur mit eigenen Vermittlern arbeitet. Professor Thomas Köhne vom Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht rät von kommerziellen Vergleichsportalen ab und empfiehlt das kostenlose Berechnungstool nafiauto.de. Bundesweit hat Köhne über Nafi aus Höxter für Autofahrer festgestellt, dass die Autobesitzer durch einen Wechsel im Schnitt 41,6 Prozent Prämie sparen können. Unser Vergleich eines BMW 3i mit Elektroantrieb zeigt sogar ein Sparpotential von rund 57 Prozent. Dafür müssen die Autofahrer aber auch den Telematik-Tarif der VHV aus Hannover wählen. Mit einer Black-Box, einem kleinen Stecker, der in den Zigarettenanzünder kommt, wird der Fahrstil des Autofahrers analysiert. Fährt er „brav“ gibt es bis zu 30 Prozent Rabatt. Nur die VHV bietet den Tarif auch für ältere Fahrer an. Viele andere Kfz-Versicherer haben ihn nur für junge Fahrer. Das selbst Ratschläge von Verbraucherschützer zur Autoversicherer manchmal interessengeleitet sind, stellt derzeit der ADAC unter Beweis. Er hat nun seine Autoversicherung für alle Kunden geöffnet und empfiehlt Fahrer mit neuen Fahrzeugen, bei Komforttarifen auf die Neuwert- oder Kaufpreisentschädigung zu achten. Die Frist sollte bei Totalschaden mindestens 24 Monaten und bei Diebstahl mindestens zwölf Monate betragen. Die Differenzierung überrascht. Denn am Markt gilt fast bei allen hochwertigen Tarifen in beiden Fällen 24 Monate. Möglich, dass der Rat entstanden ist, weil die ADAC-Autoversicherung bei Diebstahl selbst nicht länger als zwölf Monate den Neupreis zahlt. Bei der Leistung sollten Autofahrer zudem immer darauf achten, dass die „grobe Fahrlässigkeit“ weitgehend mitversichert ist. Bei Unfällen nach schweren Fahrfehlern, etwa durch einen Rotlichtverstoß, gibt es dann die volle Entschädigung für den Liebling auf vier Rädern. Zudem sollten Tierkollisionen umfassend abgesichert sein. Sinnvoll ist zudem der Fahrerschutz. Er leistet, wenn sich der Fahrer bei einem selbstverschuldeten Unfall verletzt. Neu am Markt sind sogenannte Kilometertarife. So gibt es beispielsweise vom Online-Anbieter Friday, einer Tochter der Basler-Versicherung, den „Zahl pro Kilometer“-Tarif, die BGV ist mit „Fleximobil“ unterwegs und die Gothaer kommt bald mit „EMIL“. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tarifen erfolgt hier die Abrechnung exakt nach der Fahrleistung. Wer wenig fährt, kann sparen.

 

Quelle: rp-online v. 29.10.2018

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